Bei Versteigerungen von Immobilien kann man mit etwas Glück von kostengünstigen Angeboten profitieren. Neben vermieteten und leer stehenden Objekten werden häufig auch Grundstücke angeboten.

Wer günstig Wohnimmobilien erwerben möchte, für den kann sich der Besuch von Grundstücksauktionen lohnen, die im gesamten Bundesgebiet veranstaltet werden. Zu unterscheiden sind Zwangsversteigerungen, bei denen Immobilien ohne oder gegen den Willen des Eigentümers versteigert werden – beispielsweise, weil dieser in eine finanzielle Schieflage geraten ist und keine Hypothekenzahlungen mehr leisten kann – und freiwillige Auktionen. Während die Zwangsauktionen regelmäßig in den Räumen eines Amtsgerichts stattfinden, werden freiwillige Versteigerungen in Tagungszentren, Hotels und anderen Räumlichkeiten durchgeführt.

Bei Auktionen werden Immobilien häufig unter dem eigentlichen Verkehrswert verkauft - in den meisten Fällen gibt es jedoch ein festgelegtes Mindestgebot. Die Veranstalter geben im Vorfeld der Versteigerungen Kataloge heraus, in denen die angebotenen Objekte näher beschrieben werden. Dazu gehören neben Angaben über den Zustand, der Lage sowie eventuell bestehende Mietverträge auch Informationen über Verpflichtungen, die auf den zukünftigen Eigentümer zukommen können. Steht ein Objekt beispielsweise unter Denkmalschutz, so muss der Käufer strenge Vorschriften beachten, wenn er Veränderungen oder Sanierungsmaßnahmen vornehmen will.

Bei Fragen oder zur Vereinbarung eines Besichtigungstermins sollte man sich rechtzeitig vor dem Auktionstermin mit dem Veranstalter in Verbindung setzen. Dabei sollte man auch gleich klären, welche Gebühren im Falle eines Zuschlags an das Auktionshaus gezahlt werden müssen – meist handelt es sich um einen prozentualen Anteil der Kaufsumme.