Die Insel Jamaika ist ein großes Naturparadies, das viele exotische Tier- und Pflanzenarten beherbergt. Bei Ausflügen in den Regenwald und die Naturparks, können diese besichtigt werden.

Ein Urlaub auf Jamaika bietet vor allem viele Naturerlebnisse. Neben langen Sandstränden ist auf der Insel eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt zu finden. In gekennzeichneten Rückzugsgebieten für die Vögel brüten und leben mehr als fünfzig Vogelarten. An Jamaikas Küste sind kleine Höhlen zu finden, in denen Fledermäuse leben, die während der Dämmerung hervorkommen. In den Regenwäldern wachsen exotische Pflanzen und die Wasserfälle können bei einem Tagesausflug besichtigt werden. Teilweise werden auch Fahrten mit dem Floß angeboten, die bis in die natürlichen Schwimmbecken der Wasserfälle hinein führen.

Die Städte der Insel sind größtenteils im Kolonialstil gehalten. Die meisten Häuser wurden im 19. Jahrhundert erbaut und restauriert. Im Zentrum liegt ein Marktplatz, umgeben von Restaurants und Cafés, auf dem regelmäßig ein Wochenmarkt stattfindet. Hier werden selbst hergestellte Stoffe und Souvenirs verkauft. Rund um die Städte befinden sich Plantagen, die von Besuchern auch besichtigt werden können. Der Anbau von Zuckerrohr und Obst ist eine der Haupteinnahmequellen der Insel. Die Plantagenvillen stammen ebenfalls noch aus Kolonialzeiten und stehen den Gästen zu festen Zeiten offen. In den Städten gibt es zudem viele Museen, die sich mit der Geschichte der Insel beschäftigen und Besuchern einen Einblick in die Entwicklung der Orte geben. Die Jamaikaner machen gerne Musik und feiern bis tief in die Nacht. Vor allem in der Hauptstadt gibt es viele Bars, in denen jeden Abend getanzt wird. Besuchern gegenüber sind die Bewohner der Insel aufgeschlossen und freundlich.

Vor der Küste befinden sich kilometerlange Korallenriffe. Diese können bei einem Tauchgang oder beim Ausflug mit dem Glasbodenboot besichtigt werden. In den Korallenriffen leben exotische Fische. Teile der Insel und des Riffs sind Naturschutzgebiete und dürfen gar nicht oder nur mit gebuchten Führungen besichtigt werden. Diese Regelung wurde zum Schutz der teilweise bedrohten Tierarten erhoben. In abgelegenen Naturbuchten gibt es schattige Plätze, die Ruhe für Entspannung und Erholung bieten.